Heute hatten wir eine seltenen Gast im Garten... die Sonne. Seit vielen Tagen sehne ich mir die Sonnenstrahlen herbei. Wir sitzen hier im Herbst und Winter nahezu immer unter einer wunderbaren Nebeldecke. Wahl hat man keine, die Varianten sind klar entweder Nebelsuppe (was ich ja dann tatsächlich noch einigermassen mag) oder Hochnebel. Hochnebel ist etwas grausliches. Ein grauer Deckel unklar ob Nebel oder Wolken raubt er mir jede Vorstellung, dass darüber Sonne sein könnte. Um mich besonders zu peinigen, starte ich ab und an die Webcam wahlweise vom Haiderhaus (knapp 700 Meter über Meer), Bezau (mein Lieblingsort in Vorarlberg) oder dann ganz hardcoremässig Saas Fee und sehne mich nach Petit d'Arvine und Saaser Wurst.
Überraschend ist sie heute aber hier und hat uns den Mittagspaziergang versüsst. Mit den Hunden rausgehen macht gleich doppelt so viel Spass. Der Garten derweil hält immer noch seine Winterruhe und sieht im Moment schon ziemlich grauslich aus. Der Schnee ist niedergetrampelt. So langsam freue ich mich auf den Beginn des Frühlings.
Mindestens so sehr warte unsere Hühner auf wärmere Zeiten. Die Minusgrade lassen sie schon ziemlich leiden. Wohl ist der Stall isoliert, das Wasser gefriert trotzdem immer wieder ein. Den Schnee mögen sie überhaupt nicht, auch wenn Emma allen Mut zusammengefasst hat und diesen auch dann und wann mal durchquert. Alles in allem keine schöne Hühnerzeit. Zumal die Stallpflicht bis 31. März verlängert wurde, was heisst, dass immer noch Wildvogelkontakt zu verhindern ist. Ergo findet die Fütterung und Tränkung im Hühnerhaus statt (besonders doof, da Hühner es lieben stundenlang schreitend ihr Futter zu suchen). Immerhin müssen sie nicht permanent eingesperrt sein, wobei sie sich in diesem Januar mehr im Hühnerstall aufgehalten haben wie draussen.
Stelle ich euch an dieser Stelle gerne unsere Neuzugänge vor. Zwar sind sie bereits seit Ende Februar bei uns, aber irgendwie war das Wetter nie genügend schön, so dass es sich gelohnt hätte die Damen von ihrer besten Seite zu zeigen.
Zu Ostern ist natürlich das "Hinterteil" eines Huhns besonders im Fokus. Legt doch so eine Dame im Durchschnitt fast 300 Eier pro Jahr. Also quasi jeden Tag eines. Und ja, unsere drei Damen sind auch sehr fleissig. Fast täglich finden sich im Legenest drei wunderbare Eier. Für mich aber mindesten so schön ist es die Mädels zu beobachten. Picken, Scharren, etwas herumzicken, Gefiederpflege.. man kann sich fast nicht vorstellen, wie vielen unterschiedlichen Beschäftigungen so ein Huhn den ganzen Tag nachgeht.
Erna, die etwas "Fade" aber auch die Zahmste (oben im Bild), Elsi, die schöne Dunkele und Emma, die Scheue (hatte gerade etwas anderes zu tun als für die Kamera zu posieren) halten uns ganz schön auf Trab. Sie haben erkannt, dass es ausserhalb vom Gehege mindestens so spannend bzw. wohl auch das bessere Futter gibt als auf dem ihnen zugewiesen Platz. Immer wieder überraschen sie mit Ausflügen in die benachbarten Gärten. Nun ja, die Damen sind in der Zwischenzeit im ganzen Quartier bekannt und wir üben uns im Bau eines Hühner-Hochsicherheitstraktes.
Zu Ostern ist natürlich das "Hinterteil" eines Huhns besonders im Fokus. Legt doch so eine Dame im Durchschnitt fast 300 Eier pro Jahr. Also quasi jeden Tag eines. Und ja, unsere drei Damen sind auch sehr fleissig. Fast täglich finden sich im Legenest drei wunderbare Eier. Für mich aber mindesten so schön ist es die Mädels zu beobachten. Picken, Scharren, etwas herumzicken, Gefiederpflege.. man kann sich fast nicht vorstellen, wie vielen unterschiedlichen Beschäftigungen so ein Huhn den ganzen Tag nachgeht.
Erna, die etwas "Fade" aber auch die Zahmste (oben im Bild), Elsi, die schöne Dunkele und Emma, die Scheue (hatte gerade etwas anderes zu tun als für die Kamera zu posieren) halten uns ganz schön auf Trab. Sie haben erkannt, dass es ausserhalb vom Gehege mindestens so spannend bzw. wohl auch das bessere Futter gibt als auf dem ihnen zugewiesen Platz. Immer wieder überraschen sie mit Ausflügen in die benachbarten Gärten. Nun ja, die Damen sind in der Zwischenzeit im ganzen Quartier bekannt und wir üben uns im Bau eines Hühner-Hochsicherheitstraktes.







